Saju (Vier Säulen)
Koreanisches Traditionssystem, das Geburtsjahr, -monat, -tag und -stunde in vier Säulen mit insgesamt acht Zeichen ordnet.
Koreanisches Traditionssystem, das Geburtsjahr, -monat, -tag und -stunde in vier Säulen mit insgesamt acht Zeichen ordnet.
Die acht Zeichen der vier Säulen. Im Koreanischen kann palja auch das Lebenslos eines Menschen meinen.
Der Himmelsstamm der Tagessäule und Bezugspunkt des Selbst im Diagramm.
Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser: fünf wechselwirkende Phasen zur Beschreibung von Kreisläufen und Beziehungen.
Zehn Zeichen im oberen Teil der Säulen, jeweils mit Element und Yin- oder Yang-Polarität.
Zwölf Zeichen im unteren Teil der Säulen, entsprechend den zwölf Tierkreiszeichen.
Zehn Beziehungen zwischen Tagesmeister und anderen Stämmen für Themen wie Ausdruck, Ressourcen, Reichtum und Struktur.
Koreanischer Vergleich zweier Diagramme, traditionell bei Ehe und Partnerschaft herangezogen.
Kalendersystem zur Ableitung der Säulen aus dem Geburtsmoment. Das Grunddiagramm wird im Browser berechnet.
Korrigiert die Uhrzeit nach dem Längengrad zum Zeitzonenmeridian. Die Zeitgleichung wird hier nicht angewendet.
Sonnentermin um den 4. Februar, an dem das Saju-Jahr wechselt – nicht am 1. Januar oder Mondneujahr.
Zehnjahreszyklen ab der Monatssäule. Jahresstamm-Polarität und Geschlecht bestimmen die Richtung; der benachbarte Jie bestimmt das Startalter.
Hilfssäule für den geschätzten Empfängnismonat — Monatsstamm um eins, Monatszweig um drei versetzt. Wird neben den vier Säulen gelesen, nie an ihrer Stelle.
Der „Palast, in dem das Schicksal wohnt", abgeleitet aus Geburtsmonat (nach Mittel-Termen) und Stunde. Dem westlichen Aszendenten im Geist verwandt.
Ob die Unterstützer der Karte den Tagesherrscher stark (singang) oder schwach (sinyak) machen. Ausgangspunkt für die Wahl der helfenden Elemente.
Das Element, das die Karte am meisten braucht. Helfer sind huisin (günstig), Störer gisin. Die Schulen wählen unterschiedlich.
Die Gesamtstruktur der Karte, einer von zehn klassischen Typen, benannt nach dem Zehn-Gott des bestimmenden verborgenen Stamms des Monatszweigs. Sie rahmt die weitere Lesung.
Volkszyklus: Alle 12 Jahre gelten drei Jahre in Folge als Jahre der Umsicht für die Geburtsjahr-Gruppe. In Korea weit verbreitet, aber Brauch, nicht Kartenanalyse.
Schule, die die Karte als Klima liest: Eine Winterkarte braucht vielleicht Feuer, eine Sommerkarte Wasser. Klassische Referenz ist das Gungtong-bogam.